Volkstanzgruppe Wagram tanzte auf Atlantik-Insel
Die Volkstanzgruppe Wagram nahm im August am Folk Azores Festival auf den Azoren teil und trug erneut die österreichische Kultur in die Welt hinaus. Gemeinsam mit 18 anderen Gruppen präsentierte sich die Volkstanzgruppe Wagram bei mehreren Auftritten und farbenfrohen Paraden mit einem abwechslungsreichen Programm aus Walzer, Polka und Boarischem.
Das „Folk Azores“-Festival vereint jedes Jahr Tanz- und Musikensembles aus aller Welt und tut dies in der malerischen Kulisse der Azoren, die für grüne Hügel, schwarze Lavaküsten und das blaue Meer bekannt sind. Die österreichische Gruppe präsentierte sich zwischen insgesamt 18 Gruppen, unter anderem aus Ecuador, Argentinien, Mexiko, Griechenland, den USA, Spanien und natürlich Portugal.
Mit farbenfrohen Paraden, Ausstellungen traditioneller Handwerkskunst, gemeinsamen Workshops und einem Orchester der Musikantinnen Musikanten aus allen Ländern wurde ein vielfältiges Programm geboten. Bereits hier zeigte sich, wie Musik und Tanz Menschen verbinden kann – unabhängig von Sprache und Herkunft. Zentrales Element des Festivals waren aber die Auftritte auf unterschiedlichen Bühnen der Insel, wo die Volkstanzgruppe ihr Können zeigte.
Neben den offiziellen Programmpunkten standen auch gemeinsame Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Insel am Programm. Abends trafen sich alle Teilnehmenden zum geselligen Beisammensein – es wurde bis spät in die Nacht gesungen, getanzt und gelacht. Eine besondere Freude für die Mitglieder war das Zusammenspiel unterschiedlicher Generationen innerhalb der Gruppe, sowie dass sich einige Tänzerinnen und Tänzer und ein Musikant der Landjugend Volkstanzgruppe Tulln der Reise anschlossen. Nach einer Woche voller Musik, Tanz und Begegnungen hieß es Abschied nehmen von den Azoren.
Kindergruppe schnuppert in die internationale Folklore-Welt
Ein besonderer Meilenstein für den Verein: Zum allerersten Mal nahm die aktuelle Kindergruppe des Wachauer Trachten- und Heimatvereins Krems-Stein an einem internationalen Festival teil – und das gleich im großen Stil! Vom 27. bis 31. August 2025 reisten sie mit der 20-köpfigen Gruppe im Alter von zweieinhalb bis 50 Jahren mit dem Bus nach Gütersloh (Deutschland), wo gemeinsam mit acht weiteren Gastgruppen aus England, den Niederlanden, Irland, der Schweiz und Deutschland ein unvergessliches, buntes Programm erlebt wurde.
Bereits die Anreise war ein kleines Abenteuer: Mit einem Zwischenstopp im Tierpark Straubing und einer Übernachtung in Nürnberg, stieg die Vorfreude ins Unermessliche. Ein weiteres Highlight für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war der Playmobil FunPark, wo Spiel, Spaß und gemeinsame Erlebnisse im Vordergrund standen.
Ein Ausflug nach Paderborn und Bielefeld ließ die Gruppe in die Region eintauchen, gefolgt von einem besonderen Auftritt im Caroline Oetker Stift, einer Altersresidenz in Bielefeld – ein berührender Moment für Jung und Alt.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Auftritte am Kolbeplatz und Rathausplatz in Gütersloh, sowie der gemeinsame Tanzabend mit allen Gruppen. Den krönenden Abschluss bildete das große Abschiedsgala-Dinner, bei dem alle teilnehmenden Gruppen zusammenkamen. Es wurde gemeinsam gefeiert, gesungen, getanzt und natürlich auch ein wenig wehmütig Abschied genommen.
Für die Kindergruppe war dieses Festival nicht nur eine aufregende Reise, sondern auch ein wichtiger Schritt in die Welt des internationalen Kulturaustausches.
Wachauer Trachten- und Heimatverein Krems-Stein auf großer Reise nach Ribe
Dänemark – das Land von Hans Christian Andersen, den legendären Wikingern und endlosen Küsten. Vom 4. bis 12. Juli 2025 begaben sich die Jugend- und die Erwachsenengruppe des Wachauer Trachten- und Heimatvereins Krems-Stein auf eine ganz besondere Reise: 30 Tänzerinnen und Tänzer inklusive Musikerinnen und Musikern machten sich im Bus auf den Weg nach Ribe, die älteste Stadt Dänemarks und seit 1971 eine Partnerstadt von Krems.
Schon bei der Ankunft spürte man die besondere Atmosphäre dieses Ortes, in dem Geschichte lebendig wird. In den kommenden vier Tagen erwartete die Gruppe ein abwechslungsreiches Programm: Auftritte in der traditionsreichen Brauerei „Ribe Bryghus“, in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung, einem Altersheim und sogar ein festlicher Umzug durch die Innenstadt, der mit einem großen Auftritt am Domplatz seinen Höhepunkt fand.
Ein absolutes Highlight war der Besuch des „Ribe Viking Centers“ – ein zwölf Hektar großes Erlebniszentrum, das mit originalgetreuen Rekonstruktionen tief in die Welt der Wikinger eintauchen lässt. Ebenso unvergesslich blieb der Ausflug ans Wattenmeer der Nordsee sowie eine abendliche Stadtführung mit dem Nachtwächter, der Ribe mit seinen Geschichten zum Leuchten brachte.
Neben kulturellen Auftritten stand auch die Begegnung im Mittelpunkt: Ein Besuch beim Bürgermeister der Kommune Esbjerg, zu der Ribe gehört, und ein gemeinsames Abschiedsabendessen mit den dänischen Gastgeberinnen und Gastgebern sorgten für herzliche Momente. Es wurde gegessen, gesungen, gelacht – und vor allem Freundschaften geknüpft, die weit über diese Reise hinaus bestehen werden.
Doch damit war das Abenteuer noch nicht vorbei! Auf der Weiterreise nach Kopenhagen erwartete die Gruppe ein fröhlicher Zwischenstopp im Legoland – ein Erlebnis für Groß und Klein. In der Hauptstadt selbst standen die berühmte Meerjungfrau-Statue, die Wachablöse der Palastgarde sowie eine beeindruckende Hafenrundfahrt auf dem Programm.
Zum Abschluss ging es nach Roskilde, wo sie erneut tief in die Wikingerwelt eintauchten, und originale Wikingerboote bestaunten. Mit der Fähre ging es weiter nach Rostock, wo sie die letzte Nacht vor der Heimreise verbrachten. Nach acht intensiven, erlebnisreichen Tagen kehrte die Gruppe mit vollem Herzen, neuen Freundschaften und unzähligen Erinnerungen zurück nach Krems.
