Goldhaubenwallfahrt nach Melk
15. August 2026
| 07:45 Uhr
Stift Melk, 3390 Melk
Der Verein Wachauer Goldhauben Medelike mit ihrer Obfrau Astrid Weixlbaum lädt gemeinsam mit den Goldhauben-, Kopftuch-, Perlhauben- und Hammerherrengruppen des Mostviertels unter Obfrau Daniela Heinzl und der Volkskultur Niederösterreich am großen Frauentag zur Wallfahrt nach Melk.
15. August 2026
7.45 Uhr Eintreffen der Wallfahrerinnen und Wallfahrer beim Besucherparkplatz – Stiftstraße, 3390 Melk
(kostenloses Parken)
8.00 Uhr Aufstellung zum Festzug
8.30 Uhr Festzug zur Stiftskirche mit der Stadtkapelle Melk
unter der Leitung von Kapellmeister Richard Kerschner
9.00 Uhr Festgottesdienst mit Kräutersegnung
Musik: Chor- und Volkstanzgruppe Krems-Lerchenfeld unter der Leitung von Poldi Denk
Anschließend Agape
Die Wallfahrt der Goldhauben-, Hammerherren- und Trachtengruppen des Mostviertels zählt zum nationalen Verzeichnis des immateriellen UNESCO-Kulturerbes.
Wachauer Goldhauben Medelike
Der Verein Wachauer Goldhauben Medelike wurde 2016 gegründet und erstreckt sich mit seinen mittlerweile über 30 Mitgliedern über die gesamte Region der Wachau. Sie wollen damit ein äußeres Zeichen setzen, um zur Bewahrung und Behütung der Tradition der Wachauer Tracht mit ihrer einmaligen Goldhaube im Weltkulturerbe beizutragen. Mit Würde und Stolz führen sie ihre Festtracht bei verschiedenen Feierlichkeiten sowie kirchlichen Anlässen aus. Als jährlicher Höhepunkt dazu, trägt ihr „Goldhaubensonntag“ bei, welcher feierlich jeden zweiten Sonntag im Juli im Stift Melk in Begleitung der „Goldhaubenmänner“, welche ebenso mit traditioneller Tracht ausgestattet sind, zelebriert wird. Weitere gemeinsame Aktivitäten bilden auch Ausflüge in die Genussregion Wachau, wo sie gerne die wunderbare Landschaft und ihre Kultur erleben sowie genießen wollen. Der Verein Wachauer Goldhauben Medelike wurde über die Jahre zum integrativen und festen Bestandteil der Volkskultur im Weltkulturerbe Wachau
Information:
Volkskultur Niederösterreich
Tel.: 02732 85015
petra.simetzberger@volkskulturnoe.at
Stift Melk
Das Stift Melk ist eines der bekanntesten Barockklöster Österreichs. Seine Geschichte beginnt im Jahr 1089, als Markgraf Leopold II. aus dem Geschlecht der Babenberger seine Burg in Melk den Benediktinermönchen übergab. Seitdem leben und wirken hier ununterbrochener Tradition Mönche – ganz im Sinne des benediktinischen Leitsatzes „ora et labora et lege“ (bete, arbeite und lies). Sein heutiges Aussehen verdankt das Stift vor allem dem großen barocken Neubau im frühen 18. Jahrhundert. Unter Abt Berthold Dietmayr entstand die prächtige Anlage, die wir heute sehen. Besonders beeindruckend ist die Stiftskirche, die nach Plänen des Architekten Jakob Prandtauer erbaut wurde. Die Innenausstattung geht auf Entwürfe des italienischen Innenarchitekten Antonio Beduzzi zurück. Sie zählt zu den schönsten Barockkirchen Österreichs. Die Kirche, die zu den schönsten Barockkirchen Österreichs zählt, ist ganz im Geist der damaligen Zeit gestaltet. Ziel war es, den Glauben sichtbar zu machen und für Gott nur das Beste und Schönste zu schaffen. Deshalb erwartet die Besucher ein reich ausgestatteter Raum mit kunstvollenltären und eindrucksvollen Deckenfresken von Johann Michael Rottmayr. Ein besonderer Blickfang ist die große Kuppel, die den Raum nach oben öffnet und den Blick in den Himmel lenkt. Die Kirche ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Heute ist das Stift ein Zentrum für Begegnung, Bildung und Gebet – ein Ort, an dem sich Geschichte, Kunst und gelebter Glaube verbinden. Das Stift Melk liegt in der UNESCO-Welterberegion Wachau und ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Österreichs – ein Ort, der Menschen verbindet und Glauben lebendig hält.

(c) Stift Melk, Brigitte Kobler