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Kremser Kamingespräche Spezial

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Alt und Jung in Stadt und Land, Mo 7. Oktober 2019, 19.00 Uhr, AHS Korneuburg

5. Kremser Kamingespräch Spezial zu Gast in Korneuburg
Alt und Jung in Stadt und Land. Demographische Herausforderungen im Fokus

Dorli Draxler, Geschäftsführerin der Volkskultur Niederösterreich, begrüßte gemeinsam mit Mag. Hartwin Eichberger, Direktor AHS Korneuburg, die interessierten Zuhörer des fünften Kremser Kamingesprächs Spezial in der AHS Korneuburg. Erstmals als Publikumsdikutanten miteingebunden: 100 Schülerinnen und Schüler.

Am Podium diskutierten unter der Leitung von Michael Battisti, ORF Niederösterreich, Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, Aufsichtsratsvorsitzender der Kultur.Region.Niederösterreich, Josef Wallenberger, Geschäftsführer Wallenberger & Linhard Regionalberatung, Julia Zehetbauer, Landjugend Niederösterreich und Klimaaktivist Johannes Stangl.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Spannungsfeld Alt und Jung in Stadt und Land. Keynote Speaker Erwin Pröll (72), der sich intensiv mit dem Thema „ländlicher Raum“ beschäftigt legte dar, dass in vier von zehn niederösterreichischen Gemeinden die Einwohnerzahl in den vergangen zehn Jahren gesunken ist. Um diesen Trend zu stoppen sieht Pröll den Bedarf darin die Rückkehrer-Quote – Menschen, die wieder zurück aufs Land ziehen – weiter zu erhöhen. Vor allem in ländlichen Gebieten, die sich im Nahbereich um Städte befinden seien die Rückkehrer bereits bemerkbar.

Für Regionalberater Josef Wallenberger (58) ist der Wunsch nach dem Leben auf dem Land vor allem bei den 28 bis 35-jährigen, die eine Familie gründen möchten, gut erkennbar. Besonders das „Land“ rund um die Ballungszentren sei besonders beliebt, da es die Vorzüge der Stadt wie Mobilität und gute Infrastruktur, mit den familiären Strukturen des Landlebens verbinde.

Sandra Zehetbauer (31), die aus Schönau an der Donau (Bezirk Gänserndorf) stammt, sieht vor allem das „Wir“-Gefühl und die Dorfgemeinschaft als Vorteil des Landlebens. Aufholbedarf gebe es vor allem im Bereich Infrastruktur. Dafür würden am Land, laut Zehetbauer, Bräuche und Traditionen und der Erfahrungsaustausch der Generationen lebendig gehalten.

Johannes Stangl (24), der in Wien lebt, betonte die Vorzüge des Stadtlebens. Besonders die Vielfalt an sozialen und kulturellen Angeboten, aber auch die Vielzahl an unterschiedlichen Kulturen spreche für die Stadt. Die Möglichkeit als Einzelner sich einzubringen und etwas zu bewegen, wie etwa in der „Fridays for future“-Klimabewegung sei in der Großstadt deutlich größer.

Dass vor allem Mobilität und qualifizierte Arbeitsplätze entscheidend sind um der Landflucht gegen zu wirken, betonten alle Diskussionsteilnehmer.

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Gesundheit im ländlichen Raum, Mo 13. Mai 2019, 18.00 Uhr, Campus Horn

Kremser Kamingespräch Spezial zu Gast in Horn
Gesundheit im ländlichen Raum, ein brandaktuelles Thema mit vielen Facetten.

Dorli Draxler, Geschäftsführerin der Volkskultur Niederösterreich, begrüßte gemeinsam mit Jürgen Maier, Bürgermeister der Stadtgemeinde Horn, die interessierten Zuhörer des vierten Kremser Kamingesprächs Spezial im Campus Horn.

Am Podium diskutierten unter der Leitung von Michael Battisti, ORF Niederösterreich, Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, Aufsichtsratsvorsitzender der Kultur.Region.Niederösterreich, Josef Wallenberger, Geschäftsführer Wallenberger & Linhard Regionalberatung, Karin Weißenböck, Geschäftsführerin Moorheilbad Harbach und Allgemeinmedizinerin Monika Steinkellner.

Im Gespräch stand die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum im Mittelpunkt. Keynote Speaker Erwin Pröll zufolge bestünde innerhalb der städtischen Bevölkerung eine Sehnsucht nach einem Leben auf dem Land, neben der besseren Lebensqualität seien besonders auch die günstigeren Wohnkosten ausschlaggebend.

Um diese positive Entwicklung für die Gemeinden vorantreiben zu können, sei vor allem eine gute Grundversorgung notwendig.

Aufgrund der demografischen Bevölkerungsentwicklung, die Menschen werden zunehmend älter, würde der Bedarf an medizinischer Betreuung generell steigen. Karin Weißenböck sieht die derzeitig gute Versorgung im Waldviertel als nicht selbstverständlich. Um den derzeitigen Standard halten zu können, sei es besonders wichtig, dass sich weiterhin junge, gut ausgebildete Arbeitskräfte in der Region ansiedeln.

Monika Steinkellner, die seit 1992 als Allgemeinmedizinerin in Niedernondorf (Bezirk Zwettl) tätig ist, sieht für die Zukunft einen Engpass bei der Besetzung von Hausarztstellen im ländlichen Raum. Lösungsmöglichkeiten bestünden ihrer Meinung nach in der Schaffung von Gruppenpraxen sowie in einer verbesserten und praxisnäheren Ausbildung.

Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer beim Thema Digitalisierung: Moderne Technologien würden viele Abläufe vereinfachen, den persönlichen Kontakt könnten sie aber nicht ersetzen.

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Am Fuße des Ötschers – Chancen einer alpinen Region, Mo 1. Oktober 2018

Die Chancen einer ganzen Region im Blickpunkt

Kremser Kamingespräch Spezial zu Gast in Wienerbruck am 1. Oktober 2018

Dorli Draxler, Geschäftsführerin der Volkskultur Niederösterreich, begrüßte gemeinsam mit Petra Zeh, der Bürgermeisterin der Gemeinde Annaberg, die interessierten Zuhörer des dritten Kremser Kamingesprächs Spezial im Naturparkzentrum Ötscherbasis in Wienerbruck.

Am Podium diskutierten unter der fachkundigen Moderation von Michael Battisti, ORF Niederösterreich, Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, Aufsichtsratsvorsitzender der Kultur.Region.Niederösterreich und Schirmherr des Masterplans „Ländlicher Raum“, Josef Wallenberger, Geschäftsführer Wallenberger & Linhard Regionalberatung, Jasmine Bachmann, Geschäftsführerin Verein Naturparke Niederösterreich und Alpenforscher Werner Bätzing.

Nach dem profunden Diskurs am Podium über eine Region, die in Zeiten von Landflucht, Globalisierung, drastischen Umweltveränderungen und demographischen Verschiebungen einen eigenen erfolgreichen Weg in die Zukunft sucht, entspann sich eine angeregte Diskussion mit dem Publikum.

Einig waren sich die Anwesenden, dass über die Identifikation der Menschen mit ihrer Region, vor allem über die Kultur und entsprechende Angebote der Natur- und Kulturvermittlung, ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des ländlichen Raums gesetzt werden kann.

Zu den hochkarätigen Gästen zählten Nationalratsabg. Bürgermeister Friedrich Ofenauer, der in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gekommen war, Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, Maria Forstner, Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, Kurt Farasin, wissenschaftlicher Leiter der NÖ Landesausstellungen und der Schallaburg, sowie zahlreiche Bürgermeister und Mandatare der Region.

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Ländlicher Raum.Bewegt - 14. Mai 2018, Retz

Auf Einladung von Volkskultur Niederösterreich-Geschäftsführerin Dorli Draxler und Club Niederösterreich-Geschäftsführerin Theres Friewald-Hofbauer fand das zweite Kremser Kamingespräch Spezial über die Dynamik des ländlichen Raums am Montag, 14. Mai 2018 im Alten Rathaus in Retz statt. Landtagspräsident Karl Wilfing überbrachte die Grüße von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Am Podium diskutierten LH a.D. Erwin Pröll, Aufsichtsratsvorsitzender der Kultur.Region.Niederösterreich, Josef Wallenberger, Geschäftsführer Wallenberger & Linhard Regionalberatung, Johanna Doderer, Komponistin, Obfrau der Kulturinitiative Sitzendorf an der Schmida und Reinhold Griebler, Tourismusexperte und Vorstandsmitglied im Verein Retzer Land über erreichte Ziele, neue Chancen, Zukunftsbilder und Herausforderungen, aber auch über die Gefahr einer Stagnation im Wachstum des ländlichen Raums anhand der Entwicklung der Region Retzer Land. Die spannende Diskussion wurde von Michael Battisti, ORF NÖ geleitet.

Das Kamingespräch Spezial wurde am 23. Mai 2018, 21.00 Uhr auf Radio Niederösterreich gesendet.

Online ist die Sendung nachzuhören.

 

Dialog zwischen Stadt und Land - 2. Oktober 2017, Wiener Neustadt

Der Dialog zwischen Stadt und Land - ein Mehrwert für alle stand im Mittelpunkt einer hochkarätig besetzten Diskussion am Montag, 2. Oktober 2017, in der Skyline in Wiener Neustadt

Auf Einladung von Kultur.Region.NÖ-Geschäftsführer Edgar Niemeczek diskutierten Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll in seiner Funktion als Schirmherr des Masterplans Ländlicher Raum, Bürgermeister Klaus Schneeberger, die bekannte Ärztin Martina Leibovici-Mühlberger und Wallenberger & Linhard Regionalberatung-Geschäftsführer Josef Wallenberger über die Bedeutung des ländlichen Raums.

Längst ist die Entwicklung des ländlichen Raums heute keineswegs mehr ausschließlich auf die Landwirtschaft fokussiert. Der Begriff ist wesentlich weiter gefasst und es geht um die Frage der Maßnahmen und welche Richtung eingeschlagen wird. Die praktische Kulturarbeit zeigt, dass Kunst, Kultur und Kreativität wesentliche Faktoren für die Lebensqualität nicht nur in der Stadt, sondern auch am Land sind und Perspektiven garantieren können. Denn Industrie und Dienstleitung sind sehr oft in den Städten konzentriert. Es ist daher naheliegend, dass es den vernünftigen Austausch zwischen Stadt und Land in wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht braucht, um einen Mehrwert für alle zu erreichen.

Durch den Abend führte Michael Battisti, ORF Niederösterreich. Eine Zusammenfassung des Gesprächs wurde am 25. Oktober 2017, 21.00 Uhr auf Radio Niederösterreich gesendet. Online ist die Sendung hier nachzuhören:

Gesamte Sendung nachhören!

Kultur Niederösterreich