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Ostern daheim - Angebote für Kinder und Familien

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Ostereier färben

Ostereier färben ist eine nicht ganz einfache und manchmal mit Schmutz und Flecken verbundene Tätigkeit, die Eltern und Kinder aber gemeinsam erledigen können und deren Ergebnisse viel Freude bereiten. Eine besondere Herausforderung ist das Färben mit natürlichen Mitteln:

Rote Ostereier: Kann man mit dem Saft der roten Rübe färben – Achtung, das gibt bereits beim Schälen der Rübe rote Finger.

Gelb: Das Gewürz Kurkuma ist für seine gelbe Farbe bekannt und kann, in warmem Wasser aufgelöst, die weißen Eier gelb färben.

Blau: Erreicht man mit dem Saft von Heidelbeeren oder dem Sud von Blaukraut.

Grün: Dafür muss man entweder Spinat verwenden oder Brennnesseln (Autsch! Vorsicht, nur an den Stängeln berühren) pflücken – im Sud kann man die Ostereier grün färben.

Braun: Im Zwiebelsud (Zwiebel mit Schalen verwenden) erreicht man einen Braunton.

Durch die natürlichen Färbemittel ist es nicht so schlimm, wenn die Farbe in das Ei eindringt. Im besten Fall schmecken Sie dann nach den verwendeten Gewürzen bzw. Gemüsen.

Natürlich kann man die Eier auch kreativ gestalten – durch Umwickeln mit Fäden während des Färbens – damit erzielt man eine Art Batikeffekt, oder man träufelt vor dem Färben Wachs auf die Eier, das man danach wieder entfernt. Auch durch Bemalen kann man Ostereier individuell gestalten.

Ostereier mit natürlichen Farben färben - wir haben es ausprobiert!

Stadt Land Fluss

Ein altbekanntes Spiel, das auch zu Hause mit wenigen Spielern (mind. 2) Freude macht und bei dem man auch immer wieder etwas dazulernt.

Dazu braucht man nur Papier und Stifte.

Auf dem Zettel, der von jedem Mitspieler vorbereitet wird, stehen in Tabellen mehrere Kategorien – in der klassischen Variante:

Stad              Land             Fluss             Name            Beruf                      Punkte

Die Mitspieler setzen sich so, dass keiner auf da Blatt des anderen sehen kann. Ein Spieler fängt nun an im Kopf das Alphabet aufzusagen – ein anderer sagt nach einer von ihm gewählten Zeitspanne „Stopp!“. Der erste Spieler sagt den Buchstaben, bei dem er angelangt ist, laut. Mit diesem Buchstaben als Anfangsbuchstaben müssen nun alle Spieler Worte/Begriffe in den einzelnen Kategorien finden und aufschreiben. Wenn der erste alle Kategorien befüllt hat, ruft er „Stopp!“. Die anderen müssen mit dem Schreiben aufhören!

Dann wird ausgewertet: Zehn Punkte bekommt man für eine Begriff, den kein anderer in einer Kategorie gefunden hat, fünft Punkte für ein Wort, das zwei Spieler dasselbe Wort haben. 20 Punkte gibt es nur, wenn in einer Kategorie sonst niemand ein Wort gefunden hat.

Man zählt die Punkte zusammen und trägt sie in der dafür vorgesehenen Spalte am Ende ein. Am Ende werden die Punkte zusammengezählt und Gewinner ist jener mit den meisten Punkten!

Man kann die Kategorien auch beliebig erweitern und so das Spiel abwechslungsreich und unterschiedlich schwierig gestalten: mit weiteren Kategorien wie Liedanfang, Musikgruppe, Sehenswürdigkeit,…..

Formularvorlage - hier oder auf die kleine Vorlage oben klicken!

Karfreitag – Fasten

Karfreitag ist ein strenger Fasttag. Fasten ist ein wichtiger Faktor in vielen Gesellschaften. Im Jahreslauf gibt es Zeiten des Überflusses und Zeiten des Mangels. So ergaben sich Fastenzeiten also zwangsläufig von selbst. Darüberhinaus ist es durchaus gesund, auf eine Zeit des Schlemmens auch wieder eine Zeit der Einschränkung folgen zu lassen. Fasten kann mehrere Dimensionen haben: gesundheitlich oder spirituelle. Fasten bedeutet auf jeden Fall Verzicht und ist aktueller denn je! Im Moment müssen wir auf Soziale Kontakte verzichten! Und sehr bald haben wir gemerkt, dass diese scheinbare Selbstverständlichkeit sehr fehlt. Aber auch dieser Verzicht wird früher oder später wieder enden und wir werden dann vielleicht wissen, was oder wer uns wirklich wichtig ist.

Am Karfreitag ist der Speiseplan sehr bescheiden – meist nur ein Fastensuppe – oder eine Stosuppe – hier ein Rezept aus dem Kochbuch „Sauer, süß und selten“ (Online-Buchgeschäft der Volkskultur Niederösterreich)

 

Zutaten:
1 l Wasser

Salz

1 TL Kümmel

½ l saure Milch

1 gehäufter EL glattes oder Vorschussmehl

Sauerrahm nach Geschmack

Pfeffer

 

Zubereitung:

Wasser mit Salz und Kümmel einige Minuten kochen, saure Milch mit Mehl glatt sprudeln und mit der Schneerute in die Suppe einrühren. Kurz aufkochen lassen, vom Feuer nehmen und erst jetzt Sauerrahm unterrühren. Eventuell mit Pfeffer würzen. Mit Rösterdäpfel oder Schwarzbrot servieren.

„Sto“ bedeutet gerinnen, deshalb die saure Milch – in manchen Haushalten wird die Stosuppe mit Schlagobers, Milch oder Buttermilch gekocht.

Osterkranz backen

Zutaten: 2 Dotter, 80 g Zucker, 1 EL Rum, ½ P. Vanillezucker, Zitronenabrieb einer halben Zitrone, 60 g Butter oder Öl, 30 g Germ, 1/8 und 1/16 lauwarme Milch, 375 glattes Mehl, eine Prise Salz, ½ verquirlten Dotter mit 1 TL Milch zum Bestreichen, Hagelzucker oder Mandelblättchen zum Bestreuen.

Zubereitung: Butter oder Öl mit Zucker schaumig rühren, Dotter nach und nach einrühren. Salz, Rum, Zitronenabrieb und Vanillezucker einrühren. Germ in lauwarmer Milch auflösen, mit der Dottermasse und Mehl zu einem glatten Teig abschlagen. Diesen zugedeckt an einem warmen Ort auf doppeltes Volumen aufgehen lassen. Nochmals durchschlagen (am besten mit einem Kochlöffel). Aus der Masse drei Stücke schneiden, diese zu Strängen formen, daraus einen Zopf flechten und zu einem Kranz schließen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Kranz drauflegen, mit Ei bestreichen, mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen und nochmals um 1/3 aufgehen lassen. Dann im vorgeheizten Rohr bei 170 Grad Heißluft ca. 40 Minuten backen. Zum Auskühlen auf dein Kuchengitter legen.

Das Rezept finden Sie im Kochbuch „Sauer, süß und selten“ (Online-Buchgeschäft der Volkskultur Niederösterreich)

Oder – wenn Sie im Raum Ziersdorf wohnen – bestellen Sie Osterschinken im Brotteig, Osterpinzen, Nußbrot oder Holzofenbrot im Brandlhof – unter Tel.: 0664 8208596 – frisch geliefert wird am Karfreitag, 10. April 2020!

Rätsel und Scherzfragen


Wer kann alle Sprachen?
(OHCE)

 

Möcht wohl wissen, wer das ist,

der immer mit zwei Löffeln frisst?

(ESAH)

 

Erst weiß wie Schnee,

dann grün wie Klee,

dann rot wie Blut,

schmeckt allen Kindern gut?

(EHCSRIK)

 

(Die Antworten sind auch verschlüsselt – man muss von rechts nach links lesen können!)

Tempelhüpfen

Ein früher sehr beliebtes Spiel, das man alleine oder auch mit Mitspielern spielen kann, ist das Tempelhüfpen. Dazu benötigt man eine Fläche, die man mit Straßenkreide bemalen kann, Straßenkreide und kleine Steinchen.

Zuerst muss man den Tempel aufmalen. Hier gibt es wieder viele leicht unterschiedliche Varianten. Ein klassischer Vorschlag findet Ihr hier:

Vorlage Tempelhüpfen


Die Spieler sind abwechselnd dran und werfen ihren Stein zuerst auf das Kästchen mit der Nummer 1, dann hüpfen sie auf einem Bein von Zahl zu Zahl, nur bei 4 und 5 landet man mit je einem Bein gleichzeitig auf den Kästchen, die Hölle muss man überspringen (kann man auch weglassen). Im Himmel kann man wieder auf zwei Beinen landen, dreht um und hüpft genauso wieder zurück. Bei der nächsten Runde versucht man mit dem Stein das Kästchen 2 zu treffen. Und so weiter.

Wenn man einen Fehler macht, muss man aussetzen und es in der nächsten Runde noch einmal versuchen.

Fehler sind: Kästchen nicht treffen, beim Springen nicht genau im Kästchen landen, den zweiten Fuss abstellen, wenn man auf einem Bein hüpfen soll, umfallen, u.s.w.

Fingerspiele

Dabei zählt man die Finger vom Daumen bis zum kleinen Finger (der meist geschüttelt wird) und sagt einen Reim auf – für die ganz Kleinen!

Das ist der Daumen,
der schüttelt die Pflaumen,
der hebt sie auf,
der trägt sie nach Haus
und der kleine Wuzi-Wuzi isst sie alle auf!

Davon gibt es mehrere Varianten

Der is in Brunn gfålln,
der håt´n außazaht,
der håt´n åputzt,
der håt´s da Muida g´sågt,
der håt gsågt: Pfui, pfui, stinga tuit´s!


Viele dieser Fingerreime finden sich hier: Anton Hofer. Sprüche, Spiele und Lieder der Kinder. Corpus Musicae Popularis Austiracae 16. Verlag Böhlau, 2004.

Zu finden im Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich in St. Pölten (Tel. 02742 9005 12878)

Wortspiele und Sprachscherze

Zungenbrecher:

Konstantinapolitanischer Dudlsackpfeifer

Z´Scheibbs schneibt´s.
z´Ybbs blitzt´s.

Blaukraut bleibt Blaukraut
und Brautkleid bleibt Brautkleid.

Oder:

Krautkopf bleibt Krautkopf
und Brautkleid bleibt Brautkleid.

Dås Bsteck is z´spåt bstellt!

Fischers Fritze fischt frische Fische. Frische Fische fischt Fischers Fritze.


aus: Anton Hofer. Sprüche, Spiele und Lieder der Kinder. Corpus Musicae Popularis Austiracae 16. Verlag Böhlau, 2004.

Zu finden im Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich in St. Pölten (Tel. 02742 9005 12878)

Himmel und Hölle

samt Bauanleitung

Das Spiel: Man bietet seinem Gegenüber das geschlossene Spiel an und bittet ihn eine Richtung, horizonal oder vertikal, zu wählen. Je nach Auswahl öffnet man das Spiel: Rot bedeuet Hölle, Blau bedeutet Himmel!

Zur Bauanleitung

Seilspringen (für den Garten)

Seilspringen ist ein Sport, bei dem man auch alleine sehr viel Vergnügen haben kann. Man braucht dazu ein Springseil und Turnschuhe, denn diese federn den Sprung ab und schonen die Gelenke. Wichtig ist die richtige Seillänge: man nimmt das Seil doppelt und hält es in der Mitte mit dem Fuß fest, beide Enden des Seils sollten nun bis zu den Achseln reichen. Auch sollte man in dieser Position die Arme in Schulterhöhe ausstrecken können.

Nun schwingt man das Seil von hinten über den Kopf nach vorne und springt über das Seil – entweder mit beiden Beinen gleichzeitig oder hintereinander.

Wenn man lange übt, kann man auch Zwischensprünge machen, die Arme überkreuzen oder zu zweit springen (dazu muss das Seil länger sein).

Ich seh´etwas, das Du nicht siehst (für die Wohnung)

Ein Spiel, bei dem man sich nicht viel bewegen muss, aber sich nicht anmerken lassen soll, wo man hinsieht: Der erste Spieler sucht sich ein Objekt aus, dessen Farbe er als alleiniges Erkennungsmerkmal nennt. Die anderen versuchen das Objekt zu erraten:

Ich seh etwas, das du nicht siehst, und das ist grün!

(zum Beispiel: die Zimmerpalme)

Wortspiel

Bei diesem Spiel, das man übrigens sehr gut auch über eine Videokonferenz spielen kann, beginnt der erste Spieler mit einem zusammengesetzten Wort. Der zweite Spieler setzt fort, in dem er den zweiten Teil des zusammengesetzten Wortes als ersten Teil seines zusammengesetzten Wortes benutzt, und immer so weiter.

Zum Beispiel:

Blumenmarkt – Marktforscher – Forschergeist – geistvoll – Vollkorn – Kornfeld – u.s.w.

Geschichten erzählen

Erzählen wir uns einander wieder Geschichten: Am Anfang werden einige Wörter festgelegt, die in der Geschichte/in dem Märchen vorkommen müssen. Der erste Erzähler beginnt, nach ein paar Sätzen setzt der nächste fort.

Es war einmal ein unsichtbares „Krönchen“, das genau vor 100 Jahren weltweit Regie führte, u.s.w.

So könnte eine Geschichte über das Corona-Virus beginnen, die wir uns hoffentlich bald nur noch als Erinnerung an eine schwere Zeit erzählen werden.

Trost und Heilung

Tröstende Sprüche, Reime und Lieder helfen oft über den ersten Schmerz hinweg. Oft ist er bei Kindern dann sogleich wie „weggeblasen“, wenn man sie mit heilsamen Worten, Tönen und Rhythmen umhegt.

 

A, B, C,D,E,

der Kopf, der tut mir weh.

F, G, H, I, J, K,

der Doktor ist schon da.

L, M, N, O,

nun bin ich froh.

P, Q, R, S, T,

schon ist´s vorbei, juchhe!

U, V, W, X,

es fehlt mir weiter nix.

Y und Z,

jetzt kommst du ins Bett!

 

aus: Anton Hofer. Sprüche, Spiele und Lieder der Kinder. Corpus Musicae Popularis Austiracae 16. Verlag Böhlau, 2004, S. 95.

Zu finden im Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich in St. Pölten (Tel. 02742 9005 12878)

Liederbücher und CDs für Kinder

"Oans, zwoa, drei" Liederbuch und CD

Liederbuch Oans, zwoa, drei

Der Streifzug durch die musikalische Vielfalt Niederösterreichs wird vielen Schülerinnen und Schülern große Freude bereiten und das Interesse an alten und neueren Überlieferungen wecken. Über den Zweck eines Schulbuchs hinaus ist „Oans, zwoa, drei“ eine wertvolle Zusammenstellung österreichischer, vorwiegend niederösterreichischer Lieder. 
EUR 10,00 / Stk.

CD Oans, zwoa, drei.

Mit diesem Tonträger werden 36 gängige und gerade auch für das Singen mit Kindern und Jugendlichen bestens geeignete Volkslieder aus dem gleichnamigen Buch veröffentlicht, die einen Streifzug durch die musikalische Vielfalt Niederösterreichs ermöglichen und helfen, älteres, aber durchaus zeitgemäßes Liedrepertoire den Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen. 
EUR 18,00 / Stk.

Erhältlich bei der Volkskultur Niederösterreich – online auf www.volkskulturnoe.at – Bücher und CDs.

"Kikeriki" Hahnliederbuch

Ein Themenliederbuch von Volker Derschmidt & Elisabeth Handl, das aus dem Schulprojekt "Mit allen Sinnen" in Scheibbs hervorging und mit Standes- und Brauchliedern, Kinder-, Frühlings- und Liebesliedern bis hin zum anspruchsvollen Chorsatz aufwartet. Diese Sammlung soll zu einem abwechslungsreichen und humorvollen Singen animieren. 
EUR 19,80 / Stk.

Erhältlich bei der Volkskultur Niederösterreich – online auf www.volkskulturnoe.at – Bücher und CDs.

"meckmeck" Goaßliederbuch

Elisabeth Handl und Volker Derschmidt haben Lieder rund um die "Goaß" gesammelt.

EUR 16,50 / Stk.

Erhältlich bei der Volkskultur Niederösterreich – online auf www.volkskulturnoe.at – Bücher und CDs.

 

 

 

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