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Lied zum Florianitag

 

Heiliger Florian

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Aus: Alle heiligen Zeiten. Lieder und Texte im Jahreskreis. Herausgeber: Volkskultur Niederösterreich. Atzenbrugg 2010. S. 79.

Hörbeispiel

Tonbeispiel: Alle heiligen Zeiten. Lieder und Texte im Jahreskreis. Herausgeber: Volkskultur Niederösterreich. Atzenbrugg 2010. CD Titel 9 Frauensinggruppe Spectrum.

 

 

 

 

 

Hl Florian (4. Mai)

 

Florian (auch Florianus) diente im vierten Jahrhundert als Offizier im römischen Heer in Lauriarcum (Lorch bei Enns). Als sich Florian für verfolgte Christen einsetzen wollte, wurde er dafür verhaftet, gefoltert und zum Tode verurteilt. Man warf ihn mit einem Stein um den Hals von einer Brücke in die Enns. Der Legende nach wurde sein Leichnam an einen Felsen geschwemmt und dort von einem Adler mit ausgebreiteten Flügeln beschützt. An der Stelle seines Grabes erhebt sich das Chorherrenstift St. Florian.

Florian ist unter anderem der Schutzpatron des Landes Oberösterreich, der Bierbrauer, Hafner, Rauchfangkehrer, Schmiede und der Feuerwehren. Abbildungen zeigen ihn häufig als Soldaten mit Fahne, der mit einem Wasserkübel ein brennendes Haus löscht. Das Bild des Heiligen Florians ist in den heimigeschen Feuerwehrhäusern zu finden, als Lüftlmalerei an der Fassade oder als Statue vor bzw. im Zeughaus. 
Nach einer Überlieferung aus dem 15. Jahrhundert löschte er schon als Kind ein brennendes Haus.

In zahlreichen niederösterreichischen Gemeinden feiern die freiwilligen Feuerwehren rund um den Florianitag (4. Mai) eine Messe, an der sie in Uniform teilnehmen. Häufig ist damit auch die Angelobung neuer Feuerwehrmitglieder verbunden.

Kultur Niederösterreich