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Noten für das Nachbarschaftssingen

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Hier finden Sie einen Kanon von zehn Liedern zum „Nachbarschaftssingen“ am Balkon, vor der Haustüre oder auf der Straße.

Zum Vergrößern, einfach auf die Notenblätter klicken!

Der Mensch soll nicht stolz sein

Besinnliches Lied, trad.

Dieses belehrende Lied wird bis heute in der vorliegenden Fassung bei Begräbnisgottesdiensten gesunden. Raimund Zoder zeichnete es 1910 in der Prolling bei Ybbs auf (NÖVLA  A 66/60). Eine Textvariante stammt von Karl Swiedack mit dem Pseudonym Elmar (1815-1888) aus dem Charakterbild „Unter der Erde“. Die Melodie dazu stammt von Franz von Suppé (1819-1895)

Zu finden in: Singen. Das goldene Liederbuch.Volkslieder in Niederösterreich. Hrsg.: Dorli Draxler und Edgar Niemeczek. ISBN 978-3-7106-0089-0. Brandstätter Verlag 2019, S. 338

Erhältlich im Online-Geschäft der Volkskultur Niederösterreich!

Dui, dui, dui, Schweinsbeuschel-Jodler

Jodler, trad.

Josef Pommer übernahm den Jodler im Rax- und Schneeberggebiet aus der Zeitschrift des niederösterreichischen Gebirgsvereins, „Der Gipfelfreund“ (1893), S. 52, und veröffentlichte ihn unter dem Titel „Das Schweinsbeuschel“ in „444 Jodler und Juchzer aus Steiermark und dem steirisch-österreichischen Grenzgebiete“, Wien 1902, Nr. 28. Der Name des Jodlers leitet sich wahrscheinlich daraus ab, dass wandernde Handwerksburschen als Dankeschön für ein Schweinsbeuschel diesen Jodler zum Besten gaben.

aus: Singen. Das goldene Liederbuch.Volkslieder in Niederösterreich. Hrsg.: Dorli Draxler und Edgar Niemeczek. ISBN 978-3-7106-0089-0. Brandstätter Verlag 2019, S. 163

Erhältlich im Online-Geschäft der Volkskultur Niederösterreich!

 

Guten Abend, gute Nacht

Wiegenlied von Johannes Brahms (1833-1897), entstanden 1868 nach einer Volkswise, Text aus „Des Knaben Wunderhorn“, 1808, Die zweite Strophe stammt von Georg Scherer (1828-1909), entstanden 1850. aus: Gerlinde Haid und Hartmann Goertz, Die schönsten Lieder Österreichs, Wien 1996, Ueberreuter-Verlag, S. 167.

Hätt i di

Jodler

Himmel und Erde müssen vergehn

Volkstümlicher Kanon aus dem 19. Jahrhundert.

Komm, lieber Mai, und mache

Frühlingslied

Im Fruajahr bei der Niader

Almlied

Und jetz gang i ans Petersbrünnele

Wir sind eine große Familie

Ein Lied, das unter die Haut geht, und uns im übertragenen Sinn "zusammenrücken" lässt.


1. Jeder braucht jederzeit irgendwo Geborgenheit
und die finden wir bei uns daheim.
Unser Haus ist nicht groß, aber immer ist was los,
denn wir sind ein fröhlicher Verein.
Ref.: Wir sind eine große Familie,
wir gehören zusammen, hier ist keiner allein.
Wir sind eine große Familie
und wir wollen es bleiben, das wird immer so sein.

2. Auf dem Land, in der Stadt, glücklich ist, wer Freunde hat,
denn das Leben ist nicht immer leicht.
Und es kommt der Moment, wenn des Nachbars Haus mal brennt,
dass man sich die Hand zur Hilfe reicht.
Ref.: Wir sind eine große Familie,


3. Ja, wir sind auf der Welt, keiner fragt, ob´s uns gefällt,
jeder macht für sich das Beste draus.
Irgendwann wird es sein,
da sehn alle Menschen ein, ohne Liebe kommt die Welt nicht aus.
Ref.: Wir sind eine große Familie,




 

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