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Heilige Barbara Hinterglasbild aus Sandl

Heilige Barbara Hinterglasbild aus Sandl

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Zeit, Barbarazweige zu schneiden!

4. Dezember

Festtag der heiligen Barbara

Barbara zählt mit Margareta und Katharina zu den Virgines Capitales („drei heilige Madln“) und zu den 14 Nothelfern. Ihr Feiertag ist der 4. Dezember. Sie ist der Überlieferung zufolge eine Märtyrerin des 3. Jahrhunderts und die Patronin der Architekten, Bauarbeiter, Gefangenen, Glockengießer und Soldaten, besonders aber der Bergleute. Eine Reihe von Bräuchen knüpft sich an den 4. Dezember. Am bekanntesten ist der, Zweige von Kirsch-, Weichsel- und anderen Obstbäumen oder Ziersträuchern zu schneiden und einzuwässern. Bis Weihnachten erblüht, sollen sie Glück und Segen bringen. Eine erklärende Legende will wissen, dass sich auf dem Weg zur Hinrichtung ein Kirschzweig in Barbaras Kleid verfing, der bei ihrem Tod aufblühte. Mancherorts glaubten junge Frauen auch an das Orakel der Barbarazweige: Blühte der Zweig bis Weihnachten auf, ging der Wunsch nach einem Ehemann im kommenden Jahr in Erfüllung. Man konnte auch die Namen der in Frage kommenden Ehekandidaten auf verschiedene Zweige binden und die Blüten zeigten dann an, wen man schließlich heiratet.

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