Springe direkt zu:

Suche:

Brotkrümelnavigation:

COMPA

Hauptinhalt:

COMPA

Im Zusammenwirken aller Bundesländer Österreichs und Südtirols entsteht mit der Reihe Corpus Musicae Popularis Austriacae eine repräsentative volksmusikalische Enzyklopädie. Regionen mit ihren speziellen Ausdrucksformen in Musik und Brauchtum, aber auch herausragende Sammlungen oder Musikgattungen werden in den einzelnen Bänden umfassend aufbereitet.

Corpus Musicae Popularis Austriacae
Bände mit Niederösterreich-Bezug:

_ Band 1: St. Pölten und Umgebung
Von Walter Deutsch. Der erste Band stellt eine zentrale Region Niederösterreichs vor, in der die städtische und die ländliche Welt in spezifischer Wechselwirkung die musikalische Volkskultur prägten. Zur Beschreibung der einzelnen Musikgattungen (geistliche und weltliche Lieder, Tanzmusik) und der musikalischen Brauchformen (Neujahrssingen, Neujahrsblasen, Hochzeit) treten ergänzende kulturgeographische und biographische Kapitel.

_ Band 3_1: Geistliche Volkslieder aus der Weinviertler Singtradition
Von Franz Stubenvoll, bearbeitet und ergänzt von Anton Hofer. Dieser Band repräsentiert den ersten Teil der in sich geschlossenen Sammlung von Franz Stubenvoll, der über 600 Lieder aus der Weinviertler Singtradition in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeichnet hat. Dieses Repertoire, das heute durch die Vorbeter in den Dörfern tradiert wird, ist ein religiös-musikalisches Phänomen besonderer Art. Beharrende Normen und Veränderungen im Singen und Musizieren einer Region werden durch dieses Kompendium dokumentiert. In diesem ersten Teil der "Stubenvoll-Sammlung" sind mehr als 250 Lieder aufgearbeitet, mit kritischen und quellenkundlichen Anmerkungen versehen und mit biographischen sowie musikalisch-typologischen Abschnitten ergänzt.

_ Band 16: Sprüche, Spiele und Lieder der Kinder
Von Anton Hofer. Der 16. Band der Reihe umfasst die Sprüche, Spiele und Lieder der Kinder, die in Niederösterreich vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 20. Jahrhunderts gesammelt wurden. Die Fülle des vorliegenden Materials wird mehrheitlich von den traditionellen Formen bestimmt, deren Wortprägungen lokalen Mundarten entspringen. Beachtet wurden auch die seit der Mitte des 20. Jahrhunderts in Umlauf gebrachten Sprüche, Spiele und Lieder, die durch Kindergarten, Volksschule und Kinderbücher in die Überlieferung eingedrungen sind bzw. aufgenommen wurden. Alle diese poetisch-musikalischen Kleinformen ergeben mit ihren historischen wie gegenwärtigen Merkmalen ein faszinierendes Bild von kindgemäßen "Gebrauchsformen", deren traditionelle wie innovative Elemente im ständigen Austausch stehen und so bis heute beispielhafte und bemerkenswerte Varianten hervorbringen.

_ Band 22_1: WeXel - oder Die Lieder einer Landschaft
Von Erika Sieder und Walter Deutsch. Band 22/1 dokumentiert 192 „Leichhüatlieder“, welche im Wechselgebiet zwei Nächte lang im Hause des Verstorbenen vor dem aufgebahrten Toten gesungen wurden. Vor dem sozialhistorischen Hintergrund, ergänzt mit drei CDs von Tondokumenten aus dem Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Melodieregister und Wörterbuch belegt die Sammlung diesen bäuerlichen Brauch vom Jahr 1825 bis heute. Mit verpflichtender Nutzung der ab 1965 errichteten Aufbahrungshallen sind die Lieder verklungen.